Ein Drittel der befragten IT-Experten leiden nach eigenen Angaben unter komplexer werdender Informationstechnik. Dies soll eine erfolgreiche Arbeit massiv erschweren. Nach einer Umfrage von Ipswitch gaben über 60 Prozent der befragten IT-Entscheider an, die heutigen IT-Infrastrukturen seien sehr komplex.

Die Umfrage (PDF) mit 1300 Teilnehmern, zeigt weiterhin auf, dass häufig die Kombination nicht integrierter Software maßgeblich für die Komplexität sei. Somit sollen über 40 Prozent der IT-Administratoren beispielsweise für das Monitoring der Netzwerke mehr als drei verschiedene Werkzeuge nutzen. Anderenfalls ist ihnen gar nicht bekannt, wie viele und welche Tools zum Einsatz kommen.

Trotz der Vielzahl eingesetzter Programme, reichen die Möglichkeiten nicht zur vollständigen Überwachung und Steuerung. IT-Teams sehen als hauptsächliches Hindernis das Budget (28 Prozent) und mangelnde Fachkräfte (18 Prozent). Ebenso die Komplexität der vorhandenen IT-Infrastruktur (15 Prozent). 54 Prozent zeigten sich unzufrieden mit Lizenzmodellen für IT-Managementsoftware. Sie seien zu teuer, unflexibel und kompliziert in der Administration.

Laut der Ipswitch Umfrage befürchten IT-Teams angesichts neuer Technologien, Geräten und Leistungsanforderungen, die Kontrolle über digitale Unternehmensprozesse zu verlieren. Den meisten Anlass zur Sorge gaben demnach mobile Geräte und drahtlose Netzwerke (55 Prozent).

Um IT-Komplexität steuerbar zu halten, sei eine langfristig ausgelegte IT-Strategie unablässig. Dazu gehört die Berücksichtigung von Unternehmenszielen, anhand derer sich zukünftige Anforderungen ableiten lassen, so berichten die IT-Spezialisten der vimopro GmbH. Wir stünden ohnehin erst am Anfang der IT-Komplexität. Die Digitalisierung sei ein wahrer Treiber der Anforderungen an die IT, denen sich plötzlich auch altgediente Konzepte stellen müssten.

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