IT-Ausfälle, Cyberangriffe oder Katastrophen, egal ob im Verborgenen oder offensichtlich – absolut jedes Unternehmen ist betroffen. Umso wichtiger ist es, Ausfallzeiten durch Business Continuity Management zu reduzieren.

Die IT-Verantwortlichen des Klinikums Fürstenfeldbruck im Westen von München werden den November 2018 nicht so schnell wieder vergessen. Ein Cyberangriff hatte alle rund 450 Rechner für eine Woche außer Gefecht gesetzt. Ursache war ein Mitarbeiter, der einen E-Mail-Anhang öffnete und über das Netzwerk die IT-Systeme infizierte. Das Klinikum konnte mehrere Tage lang nur im Notbetrieb arbeiten. Vorfälle wie dieser sind bekannt und längst kein Einzelfall mehr. Der Branchenverband Bitkom beziffert 68 Prozent der deutschen Industrieunternehmen als Opfer von unkontrollierten Notfällen in den letzten zwei Jahren. Der verursachte Schaden übersteigt laut Bitkom 40 Milliarden Euro.

In einer komplett digitalen Welt sind Unternehmen vollständig von der Sicherheit und Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur abhängig. Während sich Business Continuity Management (BCM) auf die Geschäftsprozesse des Unternehmens konzentriert, hat das IT Service Continuity Management (ITSCM) oder ein Bestandteil davon, das Disaster Recovery die Wiederherstellung der Daten, Anwendungen und Systeme im Fokus. Es ist Zeit übergreifende Bereiche zu berücksichtigen und zu handeln. So bekommen Unternehmen die Schäden durch digitale Attacken, IT-Ausfälle oder andere Notfälle schnell in den Griff.

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